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Interne Regelung für Freistellung nach einem Todesfall in der Familie

Erklärt interne Antragswege und Unterstützung, ohne eine nicht bestehende einheitliche gesetzliche Freistellung zu versprechen.

Rechtsraum: Deutschland — Arbeitsrecht und betriebliche Freistellung

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Wichtig: Dieses Muster dient ausschließlich der allgemeinen Information und ist keine Rechtsberatung. Prüfen Sie vor der Verwendung das für Ihren konkreten Rechtsraum und Sachverhalt geltende Recht, vorgeschriebene Formulare und Unterschriftsanforderungen.

INTERNE REGELUNG FÜR FREISTELLUNG IM TRAUERFALL

Arbeitgeber: Elbwerk Beratung GmbH, Hamburg Geltungsbereich: Beschäftigte und Auszubildende

Bei Tod eines nahen Angehörigen können Beschäftigte kurzfristig eine Freistellung beantragen. Für Ehe- oder Lebenspartner, Eltern und Kinder gewährt das Unternehmen bis zu drei bezahlte Arbeitstage, sofern keine günstigere tarifliche oder vertragliche Regelung gilt. Weitere unbezahlte Freistellung oder Urlaub kann nach Abstimmung ermöglicht werden.

Der Antrag kann zunächst telefonisch bei der Personalstelle gestellt werden. Ein Nachweis wird nur verlangt, wenn er für die Abrechnung erforderlich und zumutbar ist. Führungskräfte sollen vertraulich und ohne unnötige Fragen zur familiären Situation reagieren.

Deutschland hat keine allgemeine, einheitliche gesetzliche „parental bereavement leave“-Regel wie manche Staaten. Ansprüche können aus § 616 BGB, Tarifvertrag, Betriebsvereinbarung oder Arbeitsvertrag folgen; § 616 kann ausgeschlossen sein. Diese interne Regelung ist mit bestehenden Rechten abzugleichen und darf günstigere Ansprüche nicht einschränken.

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