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Vereinbarung zur gemeinsamen elterlichen Sorge

Beschreibt den Wunsch nach gemeinsamer Sorge und verweist auf die gesetzlich vorgesehene Erklärung beim Jugendamt oder Notar.

Rechtsraum: Deutschland — elterliche Sorge nach BGB

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Wichtig: Dieses Muster dient ausschließlich der allgemeinen Information und ist keine Rechtsberatung. Prüfen Sie vor der Verwendung das für Ihren konkreten Rechtsraum und Sachverhalt geltende Recht, vorgeschriebene Formulare und Unterschriftsanforderungen.

ERKLÄRUNG ZUM WUNSCH NACH GEMEINSAMER ELTERLICHER SORGE

Mutter: Alina Roth, Köln Vater: Cem Yilmaz, Köln Kind: Mila Yilmaz, geboren am 4. September 2026

Wir möchten die elterliche Sorge gemeinsam ausüben und Entscheidungen zu Gesundheit, Betreuung und Bildung in Abstimmung treffen. Beide Eltern verpflichten sich, wichtige Informationen zeitnah weiterzugeben und den Kontakt des Kindes zum jeweils anderen Elternteil zu unterstützen.

Bei dringenden medizinischen Entscheidungen handelt der anwesende Elternteil nach dem Kindeswohl und informiert den anderen so bald wie möglich. Ein Umzug, Schulwechsel oder eine wesentliche Änderung der Betreuung wird vorher besprochen. Streit versuchen wir zunächst mit Unterstützung einer Beratungsstelle zu klären.

Diese private Absichtserklärung ersetzt nicht die gesetzlich erforderliche Sorgeerklärung. Bei nicht miteinander verheirateten Eltern kann die gemeinsame Sorge nach den gesetzlichen Verfahren beim Jugendamt oder bei einer Notarin beziehungsweise einem Notar erklärt werden. Kindeswohl, Vaterschaftsanerkennung und bestehende gerichtliche Entscheidungen sind vorher zu prüfen.

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