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Nachvertragliche Wettbewerbsvereinbarung für eine Führungskraft

Begrenzt ein nachvertragliches Verbot nach Dauer, Tätigkeitsfeld, Gebiet und Karenzentschädigung.

Rechtsraum: Deutschland — nachvertragliches Wettbewerbsverbot

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Wichtig: Dieses Muster dient ausschließlich der allgemeinen Information und ist keine Rechtsberatung. Prüfen Sie vor der Verwendung das für Ihren konkreten Rechtsraum und Sachverhalt geltende Recht, vorgeschriebene Formulare und Unterschriftsanforderungen.

NACHVERTRAGLICHE WETTBEWERBSVEREINBARUNG

Arbeitgeberin: Nordstern Antriebstechnik GmbH, Bremen Arbeitnehmer: Lars Heine, Bremen Betroffene Tätigkeit: Leitung des Vertriebs für Schiffsmotoren

Für zwölf Monate nach Beendigung des Arbeitsverhältnisses verpflichtet sich der Arbeitnehmer, in Deutschland keine leitende Vertriebsfunktion für die drei in Anlage 1 konkret benannten Wettbewerber auszuüben. Allgemeine Tätigkeiten außerhalb dieses Produktbereichs bleiben erlaubt. Das Verbot schützt ausschließlich näher beschriebene Kunden- und Preisgeheimnisse.

Die Arbeitgeberin zahlt für die Dauer des Verbots eine Karenzentschädigung von 50 % der zuletzt bezogenen vertragsmäßigen Leistungen, vorbehaltlich gesetzlicher Anrechnung. Der Arbeitnehmer informiert über eine neue Tätigkeit nur im Umfang, der für die Prüfung der Vereinbarung erforderlich ist. Die Arbeitgeberin erklärt bis zum Ende des Arbeitsverhältnisses schriftlich, ob sie an der Vereinbarung festhält.

Nachvertragliche Wettbewerbsverbote müssen die gesetzlichen Anforderungen, insbesondere §§ 74 ff. HGB zu Form, berechtigtem Interesse, Dauer und Entschädigung, erfüllen. Dauer, Gebiet, Tätigkeit, Anrechnung und Verzichtsfolgen sind individuell zu prüfen; eine unwirksame Klausel kann nicht durch diesen Entwurf geheilt werden.

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